Prof. Dr. Bernhard Jahn

Mitglied im Nordverbund Germanistik seit 2015

Prof. Dr. Bernhard Jahn
Universität Hamburg
Fakultät für Geisteswissenschaften
Fachbereich Sprache, Literatur, Medien I
Institut für Germanistik
Von-Melle-Park 6
20146 Hamburg

E-Mail: bernhard.jahn@uni-hamburg.de

Homepage: https://www.slm.uni-hamburg.de/germanistik/personen/jahn.html





Projekte und Forschungsschwerpunkte im Rahmen des Nordverbunds Germanistik

Theater in der Frühen Neuzeit im europäischen Raum, vor allem auch Musiktheater

Intermedialität in der Frühen Neuzeit: Zusammenwirken der Künste in Theorie und Praxis

historische Anthropologie: Sinne, Raumkonzepte, Zeremoniell, Genealogie, Familie

Krieg und Literatur

Mediengeschichte



Publikationen zur Frühen Neuzeit sowie mit Schwerpunkten in der Frühen Neuzeit

(Zur vollständigen Bibliographie vgl. die Homepage des Verfassers)

(Mithrsg.): Frühe Neuzeit in Deutschland, 1620–1720: literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon. Berlin, Boston 2019 ff.

(Hrsg.): Die Musik in der Kultur des Barock. Laaber 2019. (Handbuch der Musik des Barock Bd. 7)

(Hrsg. zus. mit Ivana Rentsch): Extravaganz und Geschäftssinn – Telemanns Hamburger Innovationen. Münster 2019 (Hamburg Yearbook of Musicology 1).

(Hrsg. zus. mit Irmgard Scheitler): Allegorisches Theater in der Frühen Neuzeit. Als Band 29 von: Morgen-Glantz. Zeitschrift der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft. Frankfurt am Main 2019.

Die Personifikation der Fama und ihre Funktion als Medienreflektion – Zur Ambivalenz von allegorischen Figuren im Theater der Frühen Neuzeit. In: Jahn/ Scheitler (2019), S. 147–161.

Umherziehendes Volk im Drama des 16. Jahrhunderts – Lose Vermutungen über den Zusammenhang von Atheismus und Vagantentum. In: Julia Amslinger, Franz Fromholzer, Jörg Wesche (Hrsg.): Lose Leute. Figuren, Schauplätze und Künste des Vaganten in der Frühen Neuzeit. Paderborn 2019.

Wie der reiche Mann (Lk 16) zu seinem Geld kam. Protestantisches Schultheater als Medium der Kapitalismuskritik. In: Anselm Steiger (Hrsg.): Reformation heute. Bd. IV: Reformation und Medien. zu den intermedialen Wirkungen der Reformation. Leipzig 2018, S. 111–127.

Wallenstein oder die Grenzen des allegorischen Theaters. Zur Figur des Friedländers im Drama der 1630er Jahre (Johann Rudolph Fischer und Johann Micraelius). In: Wallenstein. Mensch – Mythos – Memoria. Hrsg. von Birgit Emich, Dirk Niefanger, Dominik Sauer, Georg Steiderer. Berlin 2018 (Historische Forschungen 117), S.157–169.

Moralische Charaktere in der Kantate – Die Kantate als moralische Wochenschrift. In: Die Kantate als Katalysator. Zur Karriere eines musikalisch-literarischen Strukturtypus um und nach 1700. Hrsg. von Wolfgang Hirschmann und Dirk Rose. Berlin, Boston 2018 (Hallische Beiträge zur Europäischen Aufklärung 59), S. 169–180.

Vom topischen Schrecken zur stimmungsvollen Nacht? Beobachtungen zum Stimmungsgehalt von Nachtszenen in der Oper (1680–1730). In: Stimmungen und Vielstimmigkeit der Aufklärung. Hrsg. v. Silvan Moosmüller, Boris Previšic und Laure Spaltenstein (Das achtzehnte Jahrhundert Supplementa 21), Göttingen 2017, S. 243–256.

(Hrsg. zus. mit Irmgard Scheitler): Nicht-aristotelisches Theater in der Frühen Neuzeit. Als Band 26 von: Morgen-Glantz. Zeitschrift der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft. Frankfurt am Main 2016.

Stadt und Hof als getrennte Welten in der erzählenden Literatur des 16. Jahrhunderts. In: Residenzstädte der Vormoderne. Umrisse eines europäischen Phänomens. Hrsg. von Gerhard Fouquet, Jan Hirschbiegel und Sven Rabeler. Ostfildern 2016, S. 371–384.

Die Chronik als Umschlagplatz von Wissen. Zur Heterogenität des Wissens und seiner Ordnungen in sächsischen Chroniken des 16. Jahrhunderts. In: Frank Grunert, Anette Syndikus (Hg.): Wissensspeicher der Frühen Neuzeit. Formen und Funktionen Berlin, Boston 2015, S. 3–20.

Musik auf Flugblättern. Zum Wechselspiel von Intermedialität und Performanz. In: Alfred Messerli, Michael Schilling (Hg.): Die Intermedialität des Flugblatts in der Frühen Neuzeit. Stuttgart 2015, S.231–264.

Johann Rists grenzüberschreitendes Theater. Gattungsexperimente und Interkonfessionalität. In: Anselm Steiger, Bernhard Jahn (Hg.): Johann Rist (1607–1667). Profil und Netzwerk eines Pastors, Dichters und Gelehrten. Berlin, Boston 2015 (Frühe Neuzeit 195), S. 163–183.

Johann Hallmanns Spätwerk (1699–1074) und der Kontext des Wiener Kaiserhofs: Opportunismus oder Interkonfessionalität? In: Jahrbuch für Schlesische Kulturgeschichte 53/54 (2012/2013), Insingen 2015, S. 191–211.

Hrsg. zus. mit Anselm Steiger: Johann Rist (1607–1667). Profil und Netzwerke eines Pastors, Dichters und Gelehrten. Berlin, Boston 2015 (Frühe Neuzeit 195).

Hrsg. zus. mit Wolfgang Hirschmann: Johann Mattheson. Texte aus dem Nachlass. Hildesheim, Zürich, New York: Georg Olms Verlag 2014.

Raum für Schwänke. Zum Verhältnis von Raumstruktur und schwankhaftem Erzählen im Dyl Vlenspiegel. In Jahn, Rose Unger (Hrsg.): Ordentliche Unordnung. Metamorphosen des Schwanks vom Mittelalter bis zur Moderne. Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2014. (Beihefte zum Euphorion 79), S. 65–78.

Gebundene Zeit in der Komödie des 18. Jahrhunderts. Einheit der Zeit und Zeitökonomie bei Johann Elias Schlegel und Theodor Gottlieb Hippel. In: Jan Standtke (Hrsg.): Gebundene Zeit. Zeitlichkeit in Literatur, Philologie und Wissenschaftsgeschichte. Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2014 (Beihefte zum Euphorion 85), S. 91–99.

Eine Poetik in Romanform: Colombinis Die Lybische Talestris (1715) nach Heinrich Anshelm von Ziglers gleichnamigem Libretto. In: Dieter Martin, Karin Vorderstemann (Hgg.): Die Europäische Banise. Rezeption und Übersetzung eines barocken Bestsellers. Berlin, Boston 2013, (Frühe Neuzeit 175), S. 35–49.

Anton Ulrichs Singe-Spiele und die welfische Musikkultur Überlegungen zur Sonderentwicklung des deutschsprachigen Musiktheaters in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In: Schütz-Jahrbuch 35 (2013), S. 41–49.

Prosa im Theater des 17. Jahrhunderts. In: Thomas Althaus, Nicola Kaminski (Hgg.): Spielregeln barocker Prosa. Historische Konzepte und theoriefähige Texturen ‚ungebundener‘ Rede in der Literatur des 17. Jahrhunderts. Bern (usw. Lang) 2012  (= Beihefte zu Simpliciana 7), S. 213–228.

Musiktheater und galanter Diskurs. In: Ruth Florack, Rüdiger Singer (Hgg.): Die Kunst der Galanterie. Facetten eines Verhaltensmodells in der Literatur der Frühen Neuzeit. Berlin, Boston 2012 (Frühe Neuzeit 171), S. 301–315.

Die Künste als Schwestern? Das Zusammen- und Gegeneinanderwirken der Künste in der Oper als Problem für die zeitgenössische Operntheorie und Praxis. In: Basler Jahrbuch für historische Musikpraxis 33 (2009), Winterthur 2012, S. 53–65.

Die Oper als politisches Medium. Funktionen des Musiktheaters am Hof Max Emanuels. In: Stephan Hörner, Sebastian Werr (Hgg.): Das Musikleben am Hof von Kurfürst Max Emanuel. Tutzing 2012, S. 27–40.

Der Pastor als Pornograph. Ambrosius Papes Advlterivm. Zwo christliche Spiele / vom laster des Ehebruchs (1602). In: Michael Schilling (Hg.): Literatur in der Stadt. Magdeburg in Mittelalter und Früher Neuzeit. Heidelberg 2012, S. 199–218.

Die Augsburger Theatersituation im 16 Jahrhundert. Kulturelle Austauschprozesse und Abgrenzungen. In: Christel Meier, Angelika Kemper (Hgg.): Europäische Schauplätze des Frühneuzeitlichen Theaters. Normierungskräfte und regionale Diversität. Münster 2011, S. 57–76.

Das Spiel des Zufalls und die Ökonomie des Dramas – Zur Darstellung von Glücksspielern im Theater des 18. Jahrhunderts. In: Bernhard Jahn, Michael Schilling (Hgg.): Literatur und Spiel. Zur Poetologie literarischer Spielszenen. Stuttgart 2010, S. 133–149.

Schultheater jenseits von St. Anna. Versuch einer Annäherung an die Theaterspielpraxis der deutschen Schulen in Augsburg am Beispiel von Sebastian Wilds Dramensammlung. In: Gernot Michael Müller (Hg.): Humanismus und Renaissance in Augsburg. Kulturgeschichte einer Stadt zwischen Spätmittelalter und Dreißigjährigem Krieg. Berlin, New York 2010 (Frühe Neuzeit 144), S. 217–233.

Zus. mit Michael Schilling: Literatur und Spiel. Zur Poetologie literarischer Spielszenen. Stuttgart 2010.

Zus. mit Wolfgang Hirschmann: Johann Mattheson als Initiator und Vermittler. Wissenstransfer und die Etablierung neuer Diskurse in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Hildesheim 2010.




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