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Prof. Dr. Bernhard Jahn

Mitglied im Nordverbund Germanistik seit 2015

Prof. Dr. Bernhard Jahn
Universität Hamburg
Fakultät für Geisteswissenschaften
Fachbereich Sprache, Literatur, Medien I
Institut für Germanistik
Von-Melle-Park 6
20146 Hamburg

E-Mail: bernhard.jahn@uni-hamburg.de

Homepage: https://www.slm.uni-hamburg.de/germanistik/personen/jahn.html



Projekte und Forschungsschwerpunkte im Rahmen des Nordverbunds Germanistik

Theater in der Frühen Neuzeit im europäischen Raum, vor allem auch Musiktheater

Intermedialität in der Frühen Neuzeit: Zusammenwirken der Künste in Theorie und Praxis

historische Anthropologie: Sinne, Raumkonzepte, Zeremoniell, Genealogie, Familie

Krieg und Literatur

Mediengeschichte


Publikationen zur Frühen Neuzeit sowie mit Schwerpunkten in der Frühen Neuzeit

(Zur vollständigen Bibliographie vgl. die Homepage des Verfassers)

Die Chronik als Umschlagplatz von Wissen. Zur Heterogenität des Wissens und seiner Ordnungen in sächsischen Chroniken des 16. Jahrhunderts. In: Frank Grunert, Anette Syndikus (Hg.): Wissensspeicher der Frühen Neuzeit. Formen und Funktionen Berlin, Boston 2015, S. 3–20.

Musik auf Flugblättern. Zum Wechselspiel von Intermedialität und Performanz. In: Alfred Messerli, Michael Schilling (Hg.): Die Intermedialität des Flugblatts in der Frühen Neuzeit. Stuttgart 2015, S.231–264.

Johann Rists grenzüberschreitendes Theater. Gattungsexperimente und Interkonfessionalität. In: Anselm Steiger, Bernhard Jahn (Hg.): Johann Rist (1607–1667). Profil und Netzwerk eines Pastors, Dichters und Gelehrten. Berlin, Boston 2015 (Frühe Neuzeit 195), S. 163–183.

Johann Hallmanns Spätwerk (1699–1074) und der Kontext des Wiener Kaiserhofs: Opportunismus oder Interkonfessionalität? In: Jahrbuch für Schlesische Kulturgeschichte 53/54 (2012/2013), Insingen 2015, S. 191–211.

Zus. mit Anselm Steiger: Johann Rist (1607–1667). Profil und Netzwerke eines Pastors, Dichters und Gelehrten. Berlin, Boston 2015 (Frühe Neuzeit 195).

Zus. mit Wolfgang Hirschmann: Johann Mattheson. Texte aus dem Nachlass. Hildesheim, Zürich, New York: Georg Olms Verlag 2014.

Raum für Schwänke. Zum Verhältnis von Raumstruktur und schwankhaftem Erzählen im Dyl Vlenspiegel. In Jahn, Rose Unger (Hrsg.): Ordentliche Unordnung. Metamorphosen des Schwanks vom Mittelalter bis zur Moderne. Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2014. (Beihefte zum Euphorion 79), S. 65–78.

Gebundene Zeit in der Komödie des 18. Jahrhunderts. Einheit der Zeit und Zeitökonomie bei Johann Elias Schlegel und Theodor Gottlieb Hippel. In: Jan Standtke (Hrsg.): Gebundene Zeit. Zeitlichkeit in Literatur, Philologie und Wissenschaftsgeschichte. Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2014 (Beihefte zum Euphorion 85), S. 91–99.

Eine Poetik in Romanform: Colombinis Die Lybische Talestris (1715) nach Heinrich Anshelm von Ziglers gleichnamigem Libretto. In: Dieter Martin, Karin Vorderstemann (Hgg.): Die Europäische Banise. Rezeption und Übersetzung eines barocken Bestsellers. Berlin, Boston 2013, (Frühe Neuzeit 175), S. 35–49.

Anton Ulrichs Singe-Spiele und die welfische Musikkultur Überlegungen zur Sonderentwicklung des deutschsprachigen Musiktheaters in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In: Schütz-Jahrbuch 35 (2013), S. 41–49.

Prosa im Theater des 17. Jahrhunderts. In: Thomas Althaus, Nicola Kaminski (Hgg.): Spielregeln barocker Prosa. Historische Konzepte und theoriefähige Texturen ‚ungebundener‘ Rede in der Literatur des 17. Jahrhunderts. Bern (usw. Lang) 2012  (= Beihefte zu Simpliciana 7), S. 213–228.

Musiktheater und galanter Diskurs. In: Ruth Florack, Rüdiger Singer (Hgg.): Die Kunst der Galanterie. Facetten eines Verhaltensmodells in der Literatur der Frühen Neuzeit. Berlin, Boston 2012 (Frühe Neuzeit 171), S. 301–315.

Die Künste als Schwestern? Das Zusammen- und Gegeneinanderwirken der Künste in der Oper als Problem für die zeitgenössische Operntheorie und Praxis. In: Basler Jahrbuch für historische Musikpraxis 33 (2009), Winterthur 2012, S. 53–65.

Die Oper als politisches Medium. Funktionen des Musiktheaters am Hof Max Emanuels. In: Stephan Hörner, Sebastian Werr (Hgg.): Das Musikleben am Hof von Kurfürst Max Emanuel. Tutzing 2012, S. 27–40.

Der Pastor als Pornograph. Ambrosius Papes Advlterivm. Zwo christliche Spiele / vom laster des Ehebruchs (1602). In: Michael Schilling (Hg.): Literatur in der Stadt. Magdeburg in Mittelalter und Früher Neuzeit. Heidelberg 2012, S. 199–218.

Die Augsburger Theatersituation im 16 Jahrhundert. Kulturelle Austauschprozesse und Abgrenzungen. In: Christel Meier, Angelika Kemper (Hgg.): Europäische Schauplätze des Frühneuzeitlichen Theaters. Normierungskräfte und regionale Diversität. Münster 2011, S. 57–76.

Das Spiel des Zufalls und die Ökonomie des Dramas – Zur Darstellung von Glücksspielern im Theater des 18. Jahrhunderts. In: Bernhard Jahn, Michael Schilling (Hgg.): Literatur und Spiel. Zur Poetologie literarischer Spielszenen. Stuttgart 2010, S. 133–149.

Schultheater jenseits von St. Anna. Versuch einer Annäherung an die Theaterspielpraxis der deutschen Schulen in Augsburg am Beispiel von Sebastian Wilds Dramensammlung. In: Gernot Michael Müller (Hg.): Humanismus und Renaissance in Augsburg. Kulturgeschichte einer Stadt zwischen Spätmittelalter und Dreißigjährigem Krieg. Berlin, New York 2010 (Frühe Neuzeit 144), S. 217–233.

Zus. mit Michael Schilling: Literatur und Spiel. Zur Poetologie literarischer Spielszenen. Stuttgart 2010.

Zus. mit Wolfgang Hirschmann: Johann Mattheson als Initiator und Vermittler. Wissenstransfer und die Etablierung neuer Diskurse in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Hildesheim 2010.